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Ausbildung zum internen Berater / zur internen Beraterin

für schwierige Behandlungs – Pflege – und Betreuungssituationen ( BPB) im Gesundheitssystem

Grundsätzliches:
Aufgebaut auf dem Wissen des Konstruktivismus gibt es keine Wahrheiten, sondern nur unterschiedliche Wirklichkeiten. Diese Wirklichkeiten begegnen Menschen im pflegerischen, betreuenden und medizinischen Berufsfeld permanent.
Die Ausbildung zum internen Berater für schwierige BPB setzt sich zum Ziel, die beratenden Personen für die Wahrnehmung, Differenzierung und Handlungen von jedem am Prozess Beteiligten kompetent zu machen, um aus diesem Wissen heraus, Kolleginnen und Kollegen zu ihrer individuellen und optimal reflektierten Wirklichkeit und somit zur qualitativen Handlungsfähigkeit führen zu können.

Interne Berater sind Anleiter und Begleiter für berufliches Handeln. Diese Ausbildung ermöglicht es, MentorIn für berufliche Einsteiger zu werden, wie auch Unterstützung für bereits im Beruf stehende Kolleginnen und Kollegen anzubieten. Interne Berater können in der Prävention von psychohygienischen Beeinträchtigungen bzw. Erkrankungen eingesetzt werden, wie auch für die reflexive Unterstützung in einem schwierigen beruflichen Moment. Auch die Reflexion von beruflichen Prozessen mit dem Ziel der Qualitätssteigerung und Qualitätssicherung ist ein sich daraus ableitender möglicher Arbeitsauftrag.

Die interne Beraterausbildung ist ein fachliches, methodisches und systemisch grundgelegtes Beratungsinstrumentarium, dass für den Beratungs- und Begleitungs- Bedarf der MitarbeiterInnen bzw. KollegInnen konzipiert ist.
Für die erweiterte Beratungskompetenz zwischen Person und Angehöriger, Person und systemfremden Dritten ist die aufbauende Ausbildung zum Master notwendig.

Ziele:
Die Ausbildung zum internen Berater für schwierige BPB – ist ausgerichtet auf die komplexe Struktur im beruflichen Alltag. Diese Ausbildung ist interdisziplinär konzipiert. Dadurch wird ein Lernen auf direktem und indirektem Wege angestrebt. Direkt, um die Kompetenzen für die menschliche und prozesshafte Führung und Anleitung von Mitarbeiterinnen zu erwerben, und indirekt, um über den Austausch einen vertiefenden Einblick in unterschiedliche Berufsgruppen, Aufgaben und Sichtweisen zu erhalten. Die Ausbildung ist ganzheitlich ausgerichtet. Es geht um den Erwerb von fachlichen, personalen und sozialen Kernkompetenzen, die Verfeinerung von Soft-skills unter dem Wissen um die Grenzen und Möglichkeiten von Systemen.

Ausbildung:
Die Ausbildung gliedert sich in 128 Stunden Theorie inkl. Abschlussprüfung
und 21 Stunden Transfergruppe – Selbsterfahrung – persönliche Begleitung im Ausbildungsprozess.

Inhalte:
Die Ausbildung gliedert sich in 7 Module Theorie, 1 Modul Abschluss und 3 Transfergruppen à 7 Einheiten zur Selbsterfahrung.

Methoden:
Die Module sind auf Wissenserwerb aufgebaut. Dieser Wissenserwerb wird so theoretisch wie nötig und so praxisnah wie möglich didaktisch aufgebaut.

Abschluss:
Der Abschluss besteht aus 2 Teilen.
Im Laufe der Ausbildung legt sich der/ die AusbildungskandidatIn auf einen inhaltlichen Schwerpunkt fest. Darüber ist theoretisch oder praktisch im 8. Modul Einblick zu geben.
Methoden zur Wahl: Präsentation, geleitetes und reflektiertes Anwenden eines gruppendynamischen Ablaufes, Protokolle über beratende Tätigkeit im Berufsfeld, Live – Gespräch.

Der 2.Teil besteht aus einem Abschlussgespräch zu den vermittelten Inhalten der Ausbildung. Vernetztes Wissen und die Fähigkeit zum Transfer in berufliche Situationen haben besondere Bedeutung.

Aufnahmevoraussetzung:
Schriftliche Bewerbung inkl. Lebenslauf
Aufnahmegespräch, Auswahlverfahren – Eignungsüberprüfung
Referenzen vom Dienstgeber, Vorgesetzten, Kolleginnen sind willkommen.

Kosten: 2.200.- € exkl. Ust., inkl. Skripten, Unterlagen, Prüfungstaxen
50.- € exkl. Ust. für das Auswahlverfahren.

Teilzahlung für Selbstzahler möglich.